VAE von EU-Liste der Geldwäsche-Hochrisikoländer gestrichen; Libanon und neun weitere Länder hinzugefügt

VAE von der EU-Liste der Länder mit hohem Geldwäscherisiko gestrichen

Die Europäische Union hat die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) offiziell von ihrer Liste der Hochrisikoländer für Geldwäsche gestrichen. Die Entscheidung wurde am Dienstag bekannt gegeben und stellt für die VAE einen wichtigen Schritt zur Stärkung ihrer globalen Finanzposition dar.

Im Gegensatz, Libanon wurde der Liste hinzugefügt, zusammen mit neun weitere Länder: Algerien, Angola, Elfenbeinküste, Kenia, Laos, Monaco, Namibia, Nepal und Venezuela. Die Finanztransaktionen dieser Länder werden künftig einer strengeren Überwachung durch die EU unterliegen.

Was die EU sagte

Die Europäische Kommission bestätigte, dass die Aktualisierung auf die Angleichung an die globalen Standards abzielt, die von der Financial Action Task Force (FATF), eine in Paris ansässige Organisation, die die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung überwacht.

Maria Luis Albuquerque, der EU-Kommissar für Finanzdienstleistungen, sagte:
„Diese Aktualisierung spiegelt unser starkes Engagement für die internationale Zusammenarbeit und die Aufrechterhaltung eines sicheren Finanzsystems in der gesamten EU wider.“

Was es für die VAE bedeutet

Die Streichung von der Hochrisikoliste bedeutet für die VAE weniger Beschränkungen und Kontrollen bei Finanztransaktionen innerhalb der EU. Dies kann zudem das Vertrauen der Anleger stärken und den Ruf der VAE als sicheres Finanzzentrum stärken.

Die aktualisierte Liste wird nun von der Europäisches Parlament und EU-MitgliedstaatenWenn es keine Einwände gibt, werden die Änderungen innerhalb eines Monats offiziell wirksam.

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